Über uns

JazzFunkRock.de ist ein unabhängiges Musikmagazin für Jazz, Funk, Rock und alles, was zwischen diesen Polen entsteht.

Nu-Jazz, Jazz-Funk, Fusion, Funk-Rock, Soul-Jazz, Broken Beat, Jazz-Rap: Wir schreiben über Musik, die sich nicht an Genregrenzen hält, und über die Leute, die sie machen. Der Schwerpunkt liegt auf dem deutschsprachigen Raum – Deutschland, Österreich, Schweiz –, ohne dass wir dabei die internationalen Wurzeln aus dem Blick verlieren, aus denen diese Musik gewachsen ist.

Warum es uns gibt

Die DACH-Szene ist besser, als ihre mediale Sichtbarkeit vermuten lässt. In Berliner Kellerclubs, an Musikhochschulen in Nürnberg und Köln, auf Wiener Jam-Sessions entsteht seit Jahren Musik, die es verdient hätte, gehört zu werden – und die trotzdem selten über den lokalen Radius hinauskommt. Große Feuilletons berichten über Festivals und etablierte Namen. Streaming-Algorithmen empfehlen, was ohnehin schon läuft. Dazwischen klafft eine Lücke.

Wir versuchen, diese Lücke zu schließen. Nicht durch mehr Meinung über Musik, die schon jeder kennt, sondern durch Aufmerksamkeit für das, was gerade erst entsteht.

Was wir machen

Neue Acts entdecken. Porträts, Interviews und Live-Sessions mit Bands, die noch keine Presseagentur haben. Wir recherchieren in der Szene statt in Pressemitteilungen.

Die Live-Szene abbilden. Club-Guides, Spielstätten-Porträts und Konzertüberblicke für den gesamten DACH-Raum. Wer wissen will, wo in Hamburg, Wien oder Zürich am Donnerstagabend gespielt wird, soll es hier finden.

Genres erklären. Was Hard Bop von Cool Jazz unterscheidet, warum eine Hammond B3 den Jazz-Funk geprägt hat, wie aus Bitches Brew eine Spaltung wurde – Musikwissen ohne akademische Distanz und ohne Fanboy-Kauderwelsch.

Newcomern praktisch helfen. Wie man an erste Auftritte kommt, was ein brauchbares Presskit enthält, was Mixing und Mastering wirklich bedeuten, was ein Label heute leistet und was nicht. Ratgeber für Musikerinnen und Musiker, die am Anfang stehen.

Wie wir schreiben

Direkt, engagiert und ohne den Distanzton des Kulturjournalismus, der Musik behandelt, als müsse man sie erst rechtfertigen. Wir schreiben für Leute, die neugierig sind – ob sie seit dreißig Jahren Platten sammeln oder gerade zum ersten Mal in einen Jazzclub gehen wollen. Fachbegriffe erklären wir, wenn sie nötig sind, und lassen sie weg, wenn sie es nicht sind.

Fakten prüfen wir vor der Veröffentlichung. Was sich nicht belegen lässt, schreiben wir nicht. Wenn wir uns irren, korrigieren wir sichtbar.

Wofür wir nicht stehen

Keine bezahlten Empfehlungen. Keine Gefälligkeitsrezensionen. Kein Content, der nur existiert, weil ein Suchbegriff Volumen hat.

Schreib mit

Diese Seite ist keine geschlossene Redaktion. Wer etwas über diese Musik zu sagen hat, kann es hier veröffentlichen.

Wir suchen ausdrücklich Studierende aus Musik-, Kultur- und Journalismus-Studiengängen, Musikerinnen und Musiker, die aus der Praxis heraus schreiben, Menschen, die regelmäßig in Clubs stehen und wissen, was in ihrer Stadt läuft. Konzertberichte, Album-Besprechungen, Szene-Reportagen, Erfahrungsberichte aus dem Proberaum oder vom ersten Studiotag – wenn es Substanz hat, findet es bei uns Platz.

Journalistische Vorerfahrung ist keine Bedingung. Wir lektorieren, geben Rückmeldung und helfen beim Aufbau eines Textes. Wichtiger als Routine ist, dass jemand wirklich in der Sache drin ist. Wer über die eigene Band schreibt oder über Leute, mit denen er spielt, kennzeichnet das – dann ist es kein Problem, sondern ein Vorteil.

Auch kleinere Beiträge sind willkommen: ein Hinweis auf eine Band, die wir übersehen haben, eine Korrektur, ein Club, der in unseren Guides fehlt.

Schick uns eine kurze Themenidee oder einen fertigen Text:
redaktion(at)jazzfunkrock.de